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Twee-Pop [ˈtwiː-] (von engl. Babysprache twee „hübsch; süß; nett“) ist eine Variante des Indie-Pop, die sich durch einfache, hübsche Melodien und Texte auszeichnet.

Dieses Genre entstand 1986, als die britische Musikzeitschrift New Musical Express den Sampler C86 herausbrachte, auf dem unter anderem Bands wie The Pastels und Primal Scream enthalten waren. Oft wird gesagt, diePost-Punk-Band Television Personalities, die in den 70er- und 80er-Jahren aktiv war, habe zusammen mit den Buzzcocks und den Ramones einen großen Einfluss auf dieses Genre, natürlich vor allem auf die mehr vom Punk beeinflussten Bands wie Shonen Knife.

Die größte Popularität besitzt der Twee-Pop in Großbritannien. Viele Vertreter dieses Genres erschienen dort auf dem Label Sarah Records, zum Beispiel Heavenly (nicht zu verwechseln mit dem gleichnamigen Musiklabel), The Field Mice und The Orchids. In den USA erschienen viele Bands dieses Genres auf dem Label K Records, beispielsweise Beat Happening. Der Stil der Band Belle and Sebastian wird oft als Twee-Pop beschrieben, die Band selbst lehnt dies jedoch ab.

Obwohl die Bezeichnung 'Twee-Pop' die am weitesten verbreitete Bezeichnung für diese Musikrichtung ist, wird sie erst seit etwa 1990 verwendet. In den 80er Jahren wurde der Stil einfach als Indie oder im angelsächsischen Sprachraum als Shambling bezeichnet. Eine nordamerikanische Version von Twee-Pop, die mehr vom Punk beeinflusst wurde, wird manchmal als Cuddlecore bezeichnet. Vertreter davon sind Bands wie Cub und [[Go Sailor.

Liste von Twee-Pop-Bands Bearbeiten

  • Acid House Kings
  • Amida
  • Architecture in Helsinki
  • All Girl Summer Fun Band
  • Au Revoir Simone
  • Baby Calendar
  • The Ballet
  • The Bartlebees
  • Beachwood Sparks
  • Beat Happening
  • Beat Radio
  • Belle and Sebastian
  • Bishop Allen
  • Blueboy
  • The Bodines
  • The Boy Least Likely To
  • Boyracer
  • The Brilliant Corners
  • The Brunettes
  • Camera Obscura
  • The Chesterfields
  • Close Lobsters
  • Club 8
  • Corduroy Utd.
  • Courtneys
  • Crayon
  • Cub
  • The Darling Buds
  • The Desert Wolves
  • Dressy Bessy
  • Dýrðin
  • Edson
  • The Farmers Boys
  • The Field Mice
  • The Flatmates
  • Hari and Aino
  • Holiday
  • Irene
  • Isobel Campbell
  • Laurel Music
  • Liquido
  • Lois
  • Loney, Dear
  • Look Blue Go Purple
  • Love Parade
  • The Man From Delmonte
  • The Marshmallow Kisses
  • Mates of State
  • Math and Physics Club
  • McCarthy
  • Merricks
  • Moving Pictures
  • My Little Airport
  • Oh No Oh My
  • The Orchids
  • Play and Rewind
  • Pony Up!
  • The Pastels
  • The Primitives
  • Red Sleeping Beauty
  • Sambassadeur
  • Say Hi To Your Mom
  • Seabear
  • The Siddeleys
  • Small Factory
  • Starlet
  • Strawberry Switchblade
  • Suburban Kids With Biblical Names
  • Talulah Gosh
  • The Tidy Ups
  • Throw That Beat In The Garbagecan
  • Tiger Trap
  • Trembling Blue Stars
  • Tsunami
  • Tullycraft
  • The Velvet Crush
  • Voxtrot
  • Vampire Weekend
  • Would-Be-Goods

Weblinks Bearbeiten

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Wikipediaartikel:
„Twee-Pop“
Dieser Artikel basiert auf dem Artikel „Twee-Pop“ aus der freien Enzyklopädie Wikipedia in der Version vom 21. Februar 2011 (Permanentlink) und steht unter einer Creative-Commons-Lizenz (CC-BY-SA 3.0). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.

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